Haus der Liebe in Chennai – Indien

Posted by: hannes urban Tags: There is no tags | Categories: Indien

Mai
28

Die Salesianer Don Boscos kümmern sich in Chennai nicht nur um eine gute Ausbildung für Jugendliche, sondern beherbergen auch Waisen- und Straßenkinder, geben ihnen Unterkunft, Verpflegung und Schulbildung.

Chennai  ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Tamil Nadu, liegt an der Ostküste Südindiens am Golf von Bengalen und ist mit 4,6 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt Indiens.

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In Indien gibt es Millionen Straßenkinder welche von zu Hause weggelaufen, oder auch ausgesetzt sind. Diese Kinder sitzen auf der Straße, ernähren sich vom Abfall und sind Ihrem Schicksal überlassen. Manchmal gelingt es der Polizei einige von ihnen wieder zurück zu ihren Familien zu bringen, in vielen Fällen weiß man nicht wo diese Kinder hingehören.  Diese werden von den Behörden in Waisenheime gebracht so auch zu den Salesianern.

Da der Staat keinerlei Zuschüsse für diese Kinder gibt, müssen die Einrichtungen sich selber um die Finanzierung kümmern.  Das bedeutet, die Waisenhäuser von den Salesianern sind zu einem großen Teil von

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Spenden abhängig.

Man kann sagen, dass viele der Häuser von Sponsoren am Leben erhalten werden.

Die Einrichtungen für Waisen werden bei den Salesianern Häuser der Liebe genannt und es leben im Haus „BOSCO ILLAM“ 80 Buben und im Haus „SARANALAYAM“ derzeit 40 Mädchen.

Die beiden Häuser benötigen im Jahr ca. 40.000,00 Euro um diese Kinder zu versorgen. Die Kosten verteilen sich auf Essen, Kleidung, Hygieneartikel, Schule und medizinischer Versorgung.

Wir würden gerne für 3 Monate die Kosten für das  Essen aufbringen, monatlich  1.200,00 Euro.

 Mit 10,00 Euro können wir 1 Kind ein Monat mit Essen versorgen!!!

 

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Ich fahre seit 6 Jahren nach Chennai  um die Kinder dort zu besuchen. Bei jeder Reise bringe ich Ihnen neben einer finanziellen Spende auch Schuhe, Gewand, Schulutensilien, Süßigkeiten und einiges mehr – mit.

Bei meinen meist zweiwöchigen Besuchen machen wir auch verschiedene Programme wie Tanzen, englisch lernen und gemeinsames Essen. Aber vor allem Liebe und Zuneigung ist für die Kinder sehr wichtig. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich wenn ich sie umarme! Einige zögern weil sie das gar nicht kennen, andere wieder wollen von meinem Schoß gar nicht mehr weggehen.

Um die Kinder in die 6 km entfernte Schule zu bringen, benötigt das Heim dringend einen Schulbus, denn im Moment müssen sie die Strecke zu Fuß zurücklegen. Da die Verkehrsverhältnisse in Indien sind mehr als katastrophal sind,  sind die Kinder ständig Gefahren ausgesetzt.

Bitte helfen Sie uns diese Kinder zu versorgen, auch wenn es nur für einige Wochen im Jahr ist. Danke!

Edit Fleischberger MSc, Projektleiterin

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